Tiere

Annett Stentz - Tagesmutter

Tiere
Zu unserem Haushalt gehören auch Tiere. Da wären sechs Landschildkröten, die in ihrem eigenen Freigehege leben und unser Hund Manolo, der ein voll integriertes Familienmitglied ist.
Hund liegend mit Stofftiere
Unser lieber Hund Manolo
Manolo bekommt seine eigene Seite, weil ich meine, dass das Thema „Kinder und Hund“ besondere Aufmerksamkeit verdient. Viele meinen, ein großer Hund und kleine Kinder passen nicht zusammen oder wenn, dann doch bitte einen kleinen Hund. Aber auch ein kleiner Hund kann großen Schaden an einem Kleinkind zufügen. Zu allererst war die große Überlegung welche Hunderasse sollte es sein. Wir als Familie haben uns dann für einen „Golden Retriever“ entschieden.
Nach langer intensiver Suche haben wir „unsere“ Züchterin gefunden. Sie züchtet seit vielen Jahren in der tiergestützten Therapie, in der Kynophobie („Angst vor Hunden“) und in der Ausbildung von Therapiehunden. Sie züchten z.B. für den Einsatz als: Familienhund, Therapie-/Besuchshund, Behindertenbegleithund, Blindenführhund, Diabetikerwarnhund...

Rassebeschreibung

„Ein Goldi vertreibt keinen Einbrecher; stattdessen freut er sich über den Besuch und hilft jenem, die Wertsachen aus dem Haus zu tragen“
Der Golden Retriever gilt als ein intelligenter, freudig arbeitender Hund. Grundsätzlich ist die Rasse ruhig, geduldig, aufmerksam und gilt als nicht aggressiv. Sein Schutztrieb ist im Vergleich zu anderen Hunderassen – wenn überhaupt – nur rudimentär entwickelt.
Heute ist die Rasse vor allem für ihr ausgeglichenes Wesen, ihre gute Verträglichkeit mit fremden Menschen und ganz besonders mit Kindern bekannt. Von den Anlagen her zeichnen sich alle Retriever durch eine ausgesprochene Menschenfixiertheit aus, die sich, soweit sie mit viel Einfühlungsvermögen sowie der nötigen Konsequenz gefördert und gelenkt wird, zu einer bei vielen anderen Hunderassen kaum erreichbaren Leichtführigkeit ausbilden lässt.
Dieser sogenannte „will to please“ kann den Betrachter zu der Annahme verleiten, für den Hund sei es das größte Glück, seinem Menschen alle Wünsche von den Augen abzulesen.
Hund Manolo
Im Mai 2014 durfte dann unser Hund mit dem stolzen Namen „Champion Manolo my Guardian Heartbreaker“ bei uns einziehen. Da er seine ersten Wochen in einer Großfamilie mit 7 Kindern verbringen durfte, ist er von Anfang an auf Kinder geprägt worden!
Mit Manolo erfüllen sich alle unsere Erwartungen. Er begleitet uns im Alltag, begleitet mich mit den Kindern und sonstigen sämtlichen Aktivitäten. Jeder Besucher, ob groß oder klein, wird freudig mit einem lachenden Gesicht begrüßt.
Zusammen mit mir lernen die Kinder, wie sie Manolo streicheln können, welche Spiele er besonders mag und auch, dass man einen Hund während des Fressens und Schlafens auf keinen Fall stören darf! Ich vermittle ihnen einen liebevollen und respektvollen Umgang, denn ein Hund ist weder Spielzeug noch Knuddelteddy.

Auch für Manolo gelten Regeln.
Kinderspielsachen und Menschenessen mopsen sind für Manolo tabu!

Viele Regeln und Umgangsformen mit dem Hund können auf zwischenmenschliche Beziehungen übertragen werden. Die Beschäftigung mit dem Thema »Hund« wirkt sich auf die gesamte soziale Entwicklung des Kindes positiv aus. Rücksicht, Respekt, Verantwortung sind auch unter den Menschenkindern wichtige Beziehungsbausteine. Das tägliche Zusammensein mit dem Hund wirkt sich bei vielen Kindern sehr schnell positiv aus. Manche Kinder haben Angst vor Hunden und lernen nun von Manolo, dass auch ein großer Hund trotzdem sehr nett sein kann.
Zu wissen, wie man sich einem Hund nähert, die Bereitschaft sich zu öffnen und die Nähe des Hundes zu genießen, gibt Sicherheit und Selbstvertrauen. Andere Kinder genießen von Anfang an die Gemeinschaft mit dem Tier, erleben Vertrauen und Nähe.
Die positiven Auswirkungen von Tieren auf Kinder sind vielfältig wissenschaftlich belegt und sind beinahe täglich in körperlicher, psychischer, mentaler und sozialer Form spürbar.
Tiere fühlen sich gut an, sie haben ein weiches Fell, eine warme Schnauze, genießen Nähe und Körperkontakt.
Ohne Bedingungen daran zu knüpfen, zeigen Tiere uns spontan ihre Zuneigung. Sie spielen mit uns, hören zu, trösten und freuen sich über die Gesellschaft des Menschen.

So profitieren beide Seiten voneinander.