Was Sie noch wissen müssen

Annett Stentz - Tagesmutter

Betreuungszahl und Alter
Als qualifizierte Tagesmutter darf ich bis zu 5 Kinder im Alter von 0-14 gleichzeitig betreuen. Meine Kernbetreuungszeiten sind hauptsächlich morgens bis nachmittags. In dieser Zeit werden Kleinkinder zwischen 1 bis 2 Jahren betreut.
Rauchen
Wir sind alle Nichtraucher. Alle Räume in unserem Haus sind rauchfrei!
Ernährung
Wenn es das Wetter erlaubt, essen wir draußen auf unserer Terrasse.
Eine gesunde und frische Ernährung ist in meiner Tagespflege selbstverständlich. Das Frühstück wird von mir zu bereitet. Es gibt im Wechsel belegte Brote, Müsli, Vollkornwaffeln, Porridge, Vollkorn Pancakes, Joghurt usw.

Eine Bitte an alle Eltern: Bitte bringen Sie im Wechsel und Absprache mit den anderen Eltern Obst für alle Tageskinder mit. Getränke wie Wasser, Milch und verschiedene Teesorten werden von mir gestellt. Bei Kindern mit Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten werde ich es mit den Eltern abstimmen. Das Mittagessen wird von den Eltern mitgebracht.
Urlaubzeiten
Mein Urlaub beträgt 30 Tage im Jahr. Im Oktober teile ich den Eltern meinen Urlaub für das darauffolgende Jahr mit.
Erkrankung
Bitte informieren Sie mich, wenn Ihr Kind erkrankt ist. Grundsätzlich gilt: „Kranke Kinder gehören zu ihren Eltern“ und unter krank verstehe ich Fieber, Magen- und Darmerkrankungen sowie jegliche Art von Krankheit, die ansteckend ist und für erhebliches Unwohlsein des Kindes sorgt.

Ich möchte und muss somit vorbeugen, dass sich die Tageskinder gegenseitig anstecken. Ich halte mich dazu an die Wiederzulassungstabelle vom Robert-Koch-Institut.
Sollte ich einmal erkranken, werde ich Sie selbstverständlich sofort informieren. Für diese Fälle empfehle ich den Eltern, sich um eine Ersatzbetreuung zu kümmern, die Ihrem Kind gut bekannt und vertraut ist und auch spontan zur Verfügung stehen kann.
Zum Nachdenken:
Es ist Dienstagmorgen und nach einer unruhigen Nacht wacht ihr wie gerädert auf. Der Kopf schmerzt, die Nase läuft und irgendwie geht euch alles auf die Nerven! Aber der Job ruft…………
Vielleicht solltet ihr vorsorglich eine Tablette nehmen??? Ihr schleppt euch zur Arbeit aber es wird nicht besser!
Im Büro oder Geschäft reden die Kollegen durcheinander und der Geräuschpegel scheint heute noch höher zu sein als sonst. Irgendwie fallen an diesem Tag wohl mehr Gegenstände zu Boden als gewöhnlich. Ihr müsst wegen des Schnupfens andauernd die Nase putzen und der Hals kratz… Sehr unangenehm!
Sicherlich habt ihr euch bei der Kollegin angesteckt, die letzte Woche als Bazillen Schleuder zur Arbeit kam. Eigentlich möchtet ihr nur eure Ruhe haben aber der Vorgesetzte bittet euch um die Mitarbeit beim Aufräumen.
Es ist Mittagszeit und auch das Essen schmeckt heute nicht so wie sonst. Wenn nur die Glieder nicht so schmerzen würden…
Nach der Mittagspause, in der ihr wirklich tief eingeschlafen seid, scheint die Tablette von heute Morgen nicht mehr zu wirken und ihr fühlt euch noch elender. Es ist zum Weinen!
Um 16 Uhr ist endlich Feierabend und nach einem 8 Stunden Tag seid ihr froh das es jetzt ruhiger um euch herum wird. Nur noch Familienlärm und eure Lieblingsecke…Vielleicht solltet ihr euch morgen krank melden…….
So geht es euren Kindern auch manchmal, aber sie können sich noch nicht richtig artikulieren und selbst verantwortlich handeln!
Medikamente
Medikamente werden in der Tagespflege generell nicht gegeben.
Wickelkinder
Bei Kleinkindern, die noch gewickelt werden müssen, bitte ich die Eltern Windeln, Feuchttücher, Cremes und im Wechsel mit den anderen Eltern einen Windelsack von der Verbandsgemeinde Herxheim mit zu bringen.
Für ein kleines bisschen Nachhaltigkeit, werden die Kinder auf Handtücher gewickelt, die von mir gestellt und gewaschen werden.
Sauberkeitserziehung
Sauberkeitserziehung setzt eine gewisse körperliche Reife voraus. Das heißt, dass bestimmte Muskeln und Nervenbahnen ausgebildet sein müssen, damit das Kind seine Blasen- und Darmmuskulatur kontrollieren kann. Erst ab einem Alter von eineinhalb bis zwei Jahren merken die Kinder, dass die Harnblase oder der Darm voll sind.
Zu frühe Sauberkeitserziehung kann später zu massiven Problemen oder Rückfällen führen.
Das Kind entscheidet, wann es soweit ist. Sobald es interesse an Toilette oder Töpfchen signalisiert, unterstütze ich es natürlich in seinem Bestreben. Das Weglassen der Windel bespreche ich natürlich mit den Eltern, da die Sauberkeitserziehung in häuslicher Umgebung und in der Tagespflegestelle parallel laufen sollte. Bei „kleinen Missgeschicken“ reagiere ich gelassen und ruhig. Für die Zeit des Trockenwerdens stellen mir die Eltern mehrere Wechselsachen zur Verfügung.
Im Garten Kindertagespflege Stentz
Eingewöhnung
Was ist eine Eingewöhnungsphase?
Was ist eine Eingewöhnungsphase? Es ist eine Zeit, in der sich Ihr Kind mit mir als Betreuungsperson in der neuen Umgebung vertraut macht.
Bei den meisten Kindern dauert die Eingewöhnung ca. 2 - 4 Wochen, manchmal auch etwas länger oder auch kürzer. Bitte unterbrechen Sie diese Zeit nicht mit einem Urlaub, da ich dann als Tagesmutter wieder eine "Fremde" bin.
Die Bezugsperson, Mutter, Vater oder eine andere sehr vertraute Person, kommen mit dem Kind täglich ca. eine Stunde zu mir in die Betreuung. In der ersten Woche findet kein Trennungsversuch statt.
Danach sind Sie, Mutter oder Vater, nur kurz abwesend. Sie verlassen das Zimmer, bleiben aber in der Tagespflege. In Ihrer kurzen Abwesenheit kümmere ich mich dann intensiv um das Kind, versuche Interessen heraus zu finden und es abzulenken. Sie als Eltern bleiben immer erreichbar. Ganz ohne Tränen geht es leider manchmal nicht, auch wenn ich es mir so sehr wünsche. Es tut mir sehr weh, die Kleinen weinen zu sehen, aber es ist auch ein Lernprozess, der zum Groß werden dazu gehört.
Wenn ich als Tagesmutter eine Bezugsperson für Ihr Kind geworden bin, wird der Zeitraum ohne Mutter oder Vater verlängert.
Die Eingewöhnung ist zu Ende, wenn sich Ihr Kind von mir trösten lässt und ich eine feste Bezugsperson geworden bin.
Kindeswohlgefährdung und Schweigepflicht
Ich bin zur Meldung der Kindeswohlgefährdung gegenüber dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie verpflichtet.
Der deutsche Bundestag hat im Juli 2000 im bürgerlichen Gesetzbuch die Ächtung von Gewalt in der Erziehung gesetzlich festgeschrieben (Neuformulierung des §1631, Abs.2) Das Gesetz lautet: Kinder haben das Recht auf gewaltfreie Erziehung, Körperliche Bestrafung, seelische Verletzung und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.
Ansonsten unterliege ich der Schweigepflicht!